Vision Board

Vision Board – Visuelle Affirmation

Dieses Vision Board habe ich Ende September 2016 erstellt.

 

Vision Board
Vision Board 2016

 

 

Das Ende des Jahres ist da und somit die Zeit zurückzublicken auf die vergangenen 12 Monate, auf Erfolge, erreichten Ziele, schöne Momente, die begangenen Fehler, verpassten Gelegenheiten, alle Hochs und Tiefs, die wir erlebt haben.

 

Manch einer bewertet das Erlebte. Was war gut, was führe ich fort. Was ist schief gelaufen und bedarf einer Veränderung. Dies ist schon ein ganz wichtiger Schritt, um Entwicklung zu ermöglichen. Wer sich niemals reflektiert, kann persönlich nicht wachsen. Aber Wachstum ist Leben und unsere Aufgabe. Immer wieder ist es dafür nötig innezuhalten, zurückzublicken, das Vergangene zu bewerten und sich neu auszurichten. Der Jahreswechsel ist dafür ein schöner Moment. Wenn es beruflich und gesundheitlich möglich ist, ist jetzt die Zeit ein wenig in sich zu gehen und außerhalb des stressigen Alltags sein Sein und Wollen zu überdenken.

   

Einige setzen sich Ziele: „Endlich abnehmen“ ist sehr weit verbreitet, mehr Sport, mit dem Rauchen aufhören, berufliche Veränderung, Hochzeit, Familienplanung, Reisen, Hausbau, persönliches Wachstum, so die Bekanntesten. Vielleicht auch völlig andere, tiefergehende oder auch profanere Ziele. Jeder hat seine eigene Liste im Kopf. Das immer wiederkehrende Thema auf der Sylvesterparty: „Und? Was hast du so vor nächstes Jahr?“

 

Darauf gibt es meist zwei Antworten. Die eine Gruppe von Menschen antwortet: „Ach, eigentlich nichts. Ich bin zufrieden so, wie es ist.“ Sie werden ihr Leben genauso fortführen, und wir werden sie auf der nächsten Sylvesterparty hoffentlich genauso zufrieden, gesund und glücklich wiedersehen. Ich bewundere zum Einen ihre Gelassenheit und ihre Zufriedenheit. Zum Anderen aber stelle ich mir dann manchmal vor, wie sie sich ein kleines Loch graben, dort gemütlich hineinsetzen und mit einem milden Lächeln im Gesicht auf ihrem Leben brüten. Sie warten dort, was auf sie zukommt, freuen sich, wenn es ihnen gut geht und ärgern sich, wenn es nicht so ist. Auch eine Art zu leben. Wieso nicht?

 

Da gibt es aber noch die andere Gruppe Menschen. Sie werden mitgerissen vom Zauber des Neuen, unverbrauchten Jahres, der Idee selbst Erschaffer des eigenen Glücks zu sein und glauben an eine Steigerung der eigenen Lebensqualität. Es gibt diejenigen, die voller Begeisterung von neuen Zielen schwärmen, vom neuen Job, vom nächsten Urlaub, vom angestrebten Marathon, dem erreichten Abschluss oder Ähnlichem. Sie haben Ideen und Visionen und den Wunsch sie zu verwirklichen. Bei dem Einen sind die Ziele höher gesteckt als bei dem Anderen, ebenso verhält es sich mit dem Wunsch sie zu erreichen. Je nachdem wie groß der Wunsch ist, so groß ist auch die Motivation. Gemeinsam haben sie jedoch eins: Das Wollen.

 

Manchmal ist der Wunsch groß, aber die Motivation verliert sich in den ersten Tagen des neuen Jahres. Die Ziele waren zu hoch gesteckt oder wollten zu schnell erreicht werden, der Alltag hat den Fokus wieder weggelenkt von den Träumen und Zielen, es gibt tausend Gründe. Das ist absolut menschlich. Ziele können immer auf vielen verschiedenen Wegen erreicht werden. Ein Scheitern bedeutet nicht, dass das Ziel falsch war, sondern nur der Weg. Wer Kinder hat, begreift schnell, dass Vehemenz ein Schlüssel zum Erfolg ist. Aufstehen, Dreck abschütteln und weiter gehen. Dranbleiben, weiter machen, das Ziel nicht aus dem Blick verlieren. Und genau hier kommt die Kurve zum heutigen Thema.

 

Wie verliere ich meine Ziele nicht aus dem Blick? Eine Hilfe ist zum Beispiel ein Vision Board.

 

  1. Man überlegt sich Ziele, Werte, Grundsätze, die einem besonders wichtig sind und fasst sie in Worte.
  2. Man nimmt sich eine Pappe, Bilderrahmen, Blatt Papier und schmücke es mit Bildern, die einen an genau diese Ziele, Werte und Grundsätze erinnern. (Zum Beispiel Orten, die man besuchen will, die Yoga-Pose die man erlernen möchte, die Zeit in der man seinen ersten/nächsten Marathon laufen möchte, Tugenden, die einen ausmachen oder die man sich aneignen möchte usw.) Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  3. Hänge es an einem Ort auf, an dem du es jeden Tag siehst. Zum Beispiel neben dein Bett, ins Esszimmer oder über den Spiegel im Bad. Schau es jeden Tag an und sprich die Worte, die sich auf ihm befinden laut aus.

 

Was bringt mir ein Vision Board überhaupt? Wozu der ganze Spaß?

 

  1. Indem du dir deiner Ziele, Werte und Grund- und Glaubenssätze bewusst wirst, wirst du in deiner Persönlichkeit stärker. Du weißt, wer du bist und wohin zu willst. Es gibt dir Sicherheit, wohin dein kleines Lebensschiff schippern soll. Deine Definition von dir als Individuum hilft dir deinen Platz in der Welt zu finden. Jeder Mensch ist anders, jeder hat seinen ganz eigenen Fingerabdruck. Ziel ist es nicht in der Masse unterzugehen, im Strom mit zu schwimmen, sondern die Beste Version deiner Selbst zu werden.
  2. Durch das Kreieren eines Vision Boards schaffst du eine tiefere Verbindung zu deinen Zielen. Durch das Zusammenbringen von Worten und Bildern verankert dein Gehirn diese Dinge tiefer und langanhaltender. Du manifestierst sie und gibst ihnen so die Grundlage wahr zu werden.
  3. Durch das tägliche Konfrontieren mit deinen Grundsätzen und deiner Zukunft richtet sich dein Focus automatisch und mühelos dorthin. Es geht nicht darum heute, morgen oder dieses Jahr diese Dinge zu erreichen. Das Geniale ist jedoch, dass du sie erreichen wirst. Du wirst dein Handeln, deine Entscheidungen darauf ausrichten diese Dinge zu erreichen. Ganz automatisch wirst du Wege finden, um deine Visionen wahr werden zu lassen.

 

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2 Gedanken zu „Vision Board – Visuelle Affirmation

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