Tomate

Tomate

Die Tomate

Es ist Mitte August und wir schwelgen im Überfluss von roten, gelben, schwarzen, großen und kleinen Tomaten. Frisch und reif aus dem eigenen Gewächshaus, noch warm von der Sonne, schmecken sie vorzüglich. Ursprünglich aus Südamerika ist dieses köstliche Nachtschattengewächs ein Sinnbild des deutschen Kleingärtnertums. Sie wird weltweit angebaut und steht auf der Liste der meistgegessenen Gemüse auf Platz 1. Hier sind die Fakten:

 

Allgemein:

Die Tomate erfreut uns mit über 3.000 Sorten bunter Vielfalt. Rund, flach, faltig oder herzförmig kommt sie daher. Als riesige Fleischtomate oder süße Cocktailtomate, die Auswahl ist gigantisch. Sie können weiß, gelb, orange, rot, rosa, violett, grün, braun und schwarz werden. Aber auch gestreifte und marmorierte Tomaten sind bekannt.

Zur Zeit ihrer Einführung im 16. Jahrhundert und noch lange danach hieß die Tomate Liebesapfel oder Paradiesapfel. Es rankten sich wilde Geschichten um ihren Verzehr und so wurde sie zunächst eher an Schweine verfüttert, als von Menschen genossen zu werden.

Blätter, Stiele und unreife Fruchtteile enthalten Tomatidin (ähnlich dem Solanin in der Kartoffel und ähnlich giftig). Sie sind nicht für den Verzehr geeignet. Wer trotzdem davon isst, muss mit Magen-Darm-Problemen und Kopfschmerzen rechnen. Ernsthafte Gefahr besteht erst bei einem größeren Verzehr.

 

Tomate

 

Anbau:

Tomaten brauchen Licht und regelmäßig Wasser. Dabei sind sie wählerisch. Regen oder Gießen von oben mögen sie nicht; Die Beeren platzen auf. Eigentlich wachsen Tomaten erst in die Höhe und legen sich dann um auf dem Boden weiter zu wachsen. Dabei können sie bis zu 4 Meter lang werden. Damit die unreifen Früchte nicht am Boden verfaulen unterstützt man die Pflanze und hält sie mit Stäben aufrecht. Man kann aber Tomaten, wenn sie zum Beispiel im Gewächshaus stehen von der Decke wieder nach unten wachsen lassen und weiter in S-Form wieder hinauf. Wichtig ist: Je mehr Sonnenlicht Tomaten abbekommen, desto besser schmecken sie.

Im Winter ist es besser Dosentomaten zu benutzen, als unreife Früchte. Diese werden reif geerntet und man profitiert von der Fülle an Nährstoffen.

 

Inhaltsstoffe:

Damit kommen wir zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen der Tomate. Zunächst besteht sie hauptsächlich aus Wasser. Ca. 95% einer Frucht besteht daraus. Dies macht sie zur perfekten Erfrischung im Sommer beim Picknick am See. Des Weiteren enthält sich neben allerhand Vitaminen (besonders Vitamin C), Mineralien und Ballaststoffen besonders viel Kalium.  

Besonders erwähnenswert ist der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin. Dieses Carotinoid hat eine Menge gesundheitsfördernde Effekte für uns. Es wirkt antioxidativ, immunstärkend und wirkt präventiv gegen Krebs. Durch den hohen Wassergehalt wirkt sie harntreibend und entgiftend.

 

Tomate

 

Lagerung und Verzehr:

Am besten halten sich Tomaten kühl, aber nicht im Kühlschrank. So können sie bis zu 2 Wochen frisch bleiben. Im Kühlschrank verlieren sie an Geschmack und Inhaltsstoffen.

Ich liebe Tomaten pur oder mit etwas Knoblauch und einem Schuss Olivenöl als Salat. Ihr könnt sie aber auch als Saft, Suppe, Soße, gegrillt, oder gedörrt genießen. Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

Passend hierzu probiert doch mal den Rohkostmozzarella.

 

Tomate

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tomate

https://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/tomaten

https://www.haushaltstipps.net/hausmittel-tomate-so-vielfaeltig-einsetzbar-sind-tomaten/

 

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