Süßkirsche

Süßkirsche

Die Süßkirsche

 

Jetzt ist gut Kirschen essen! Im Juni und Juli ist die Kirschenzeit. Der schöne Frühling zeigt an den Kirschbäumen seine Wirkung. Die Bäume hängen über und über voll der süßen Frucht. Jetzt heißt es ranhalten und Essen, bevor diese herrliche, aber kurze Phase wieder vorbei ist.

Die Kirsche ist ein Steinobst aus der Familie der Rosengewächse. Bis ins 18. Jahrhundert unterschied man nicht zwischen der süßen und der sauren Sorte. Schon lange bekannt war hier die Wildkirsche. Die heutige, kultivierte Form wurde vom römischen Feldherr Lukullus nach Italien gebracht und verbreitete sich von dort aus bis nach Nordeuropa.

 

 

Süßkirsche
Süßkirsche

 

 

Wir haben uns dieses Jahr auch einen kleinen Baum in den Garten gesetzt, der sogar schon zwei Früchte trug. Wichtig ist genügend Platz für einen Süßkirschbaum und weitere Bäume der Sorte in der Nachbarschaft zum Befruchten vorhanden sind.

Den Älteren ist es noch bekannt am 4. Dezember, am Barbaratag, einen Zeig vom Kirschbaum abzuschneiden und ihn ins Wasser zu stellen, damit er am 24. Dezember blüht.

Generell blühen Kirschbäume recht früh, was sie leicht zu Frostopfern macht. Siehe 2017. In diesem Jahr hatten wir durch die starken Fröste im späten Frühling so gut wie keine Kirschen. Glücklicherweise gleicht sich alles aus und so gibt’s in diesem Jahr wieder reichlich Ernte.

 

Inhaltsstoffe:

 

Neben einer geringen Kaloriendichte, lediglich ca. 50kcal/100g, punktet die Süßkirsche mit vielen wertvollen Nährstoffen. Sie ist reich an Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin C und Folsäure. Die sekundären Pflanzenstoffe, zum Beispiel die Anthocyane, welche der Kirsche ihre Farbe verleihen, wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Ihre bioaktiven Inhaltsstoffe wirken vorbeugend gegen Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten.

 

 

Süßkirsche 2

 

Noch ein paar Tipps für ungetrübten Kirschgenuss:

Vermeidet es beim Kirschenessen Wasser zu trinken. Dies verdünnt die Magensäure und kann abführend und zu unangenehmen Blähungen führen.

Süßkirschen eignen sich weniger zum Lagern und Verarbeiten. Höchsten Einfrieren ist eine Option. Wenn sie gewaschen werden müssen, dann erst kurz vor dem Verzehr.

Kirschen immer reif kaufen, sie reifen nicht nach.

 

Die Süßkirsche als Heilmittel

 

Die Kirsche und besonders ihre Stängel gelten als wirkungsvolle Heilmittel zum Fiebersenken, gegen Blasenentzündung und gegen hartnäckigen Husten. Verwendet werden unter Anderem der Saft, die Stängel, die Rinde und die Blätter. Die harntreibende Wirkung der Fruchtstiele der Kirsche werden seit langem in der europäischen Kräutermedizin verwendet. Man hat sie bei Blasenentzündung, Nierenentzündung und Harnverhalten verschrieben. Kirschen können ein hilfreicher Bestandteil einer Spezialdiät bei arthritischen Beschwerden und Gicht sein.

 

 

Süßkirsche Baum

 

 

Quellen

Buch: Die BLV Enzyklopädie der Heilpflanzen – Andrew Chevallier

http://www.therapeuten-netz.com/die-heilkraft-der-kirsche/

http://www.medizinauskunft.de/artikel/gesund/Tipps/17_06_kirschen.php

http://www.badische-zeitung.de/gesundheit-ernaehrung/warum-kirschen-so-gesund-sind–138042039.html

https://www.apotheken-umschau.de/Kirschen

https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/obst/suesskirschen-5561

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