Saftfasten - Tipps und Tricks

Saftfasten – Tipps und Tricks

 


ACHTUNG!

Alle hier getätigten Aussagen auf der Seite „Saftfasten – Tipps und Tricks“ beruhen auf meiner eigenen Erfahrung oder allgemein zugänglichen Informationen. Ich bin kein Arzt, Ernährungsberater oder Fastenberater. Jeder ist für sich und seinen Körper selbst verantwortlich. Bei massiven Beschwerden und Problemen sollte das Fasten sofort abgebrochen werden, es besteht die Gefahr einer Rückvergiftung. Menschen mit chronischen und schwerwiegenden Krankheiten sollten vor einer Fastenkur ein Beratungsgespräch mit ihrem Hausarzt führen und diese gegebenenfalls unter ärztlicher Aufsicht durchführen. Ebenso sollte immer beachtet werden, dass jeder Körper anders ist und anders reagiert. Was dem Einen guttut, kann für den Anderen das völlig Falsche sein. Achtet auf eure Körpersignale und hört auf euer Gefühl, erzwingt nichts und quält euch nicht. Eine Fastenkur ist keine Crashdiät und nicht für alle Gesundheitsprobleme der richtige Weg. Jeder Mensch ist ein Individuum und muss als Solches betrachtet werden. Ihr handelt immer auf eigene Verantwortung und eigene Gefahr.


 

Was ist Saftfasten

Als Saftfasten bezeichnet man eine Form des Heilfastens bei der über einen bestimmten Zeitraum ausschließlich frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte, Wasser und Tee zu sich genommen werden. Man erreicht dabei für gewöhnlich eine Verbesserung seines persönlichen Gesundheitszustandes, eine verbesserte Magen-Darm-Funktion, eine Entgiftung und Entwöhnung von Süchten wie Zucker, Koffein und Nikotin, sowie eine positivere Gemütsverfassung, indem man seinem Geist und seinem Körper eine Zeit der Ruhe und Einkehr ermöglicht.

Während der Körper ohne die Last der täglichen Verdauungsarbeit die Möglichkeit bekommt seine Selbstheilungskräfte zu entfalten, kann auch der Geist zur Ruhe kommen. Somit kann ein neues Körpergefühl aufgebaut und der Grundstein für einen gesünderen Lebensweg gelegt werden. Vielen Menschen hilft eine Fastenzeit als Vorbereitung auf einen neuen Lebensabschnitt.

Ganz Allgemein bringt regelmäßiges Fasten eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile und ist seit der Antike als Heilmittel gegen viele Beschwerden bekannt. Im Gegensatz zum klassischen Wasserfasten stellt Saftfasten dem Körper durch das Fluten von Vitaminen und Mineralien genügend Energie zur Verfügung um den Alltag, sowie leichte Arbeiten und leichte Sporteinheiten zu bewältigen.

Saftfasten ist gerade für Fastenanfänger empfehlenswert. Man kann kurzum mit einer relativ geringen Dauer von 3 Tagen einen positiven Effekt erzielen und hat gerade durch die Zufuhr von Fruchtzucker bessere Chancen durchzuhalten und ein positives erstes Fastenerlebnis zu erfahren.

 


 

Was brauche ich für eine erfolgreiche Fastenkur ?

 

Das wichtigste zuerst: Wer eine erfolgreiche Saftfastenkur begehen möchte, braucht einen Entsafter. Wer ihn nur für diese Zeit nutzt kann zum Beispiel auf dieses Modell zurückgreifen. Ich habe ihn ausgiebig getestet und bin damit absolut zufrieden. Unter dem Strich ist er einfach zu bedienen, zu reinigen und erzielt eine gute „Ausbeute“.

 


 

Wer zum absoluten Saftfan mutiert

und die Vorteile, besonders von frisch gepressten grünen Säften täglich und mit mehreren Personen genießen möchte, kann mit einem Slow-Juicer letztendlich eine höhere Ausbeute, besonders bei Wildkräuter und Gräsern, erzielen. Ein Slow-Juicer ist eine Investition für eingefleischte Entsaftungsprofis, die überdies das Meiste aus den fantastischen Grün ziehen möchten.

 


 

Als beinahe ebenso wichtig

erachte ich ein Einlaufgerät (Irrigator). Er sollte in keinem Haushalt fehlen. Regelmäßige Einläufe erleichtern den Einstieg in dei Fastenzeit und ist zudem bei vielen Beschwerden wie verstopfter Nase oder Kopfschmerzen übrigens als altes Hausmittel bekannt. Ein leerer, gereinigter Darm verringert das anfängliche Hungergefühl. Regelmäßig (ca. alle 2 Tage oder nach Bedarf) angewandt befreit es von Altlasten und stärkt schließlich das Wohlbefinden. Keine Angst, so schlimm oder gruselig, wie man es sich vorstellt, ist es nicht.

 


 

Begleitend

sollte die Entgiftung im Körper unterstützt werden. Hierzu habe ich täglich einen Teelöffel Bentonit, aufgelöst in einem Glas Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone eingenommen. Bentonit ist eine natürliche Tonerde mit einem besonders grossen Anteil an Montmorillonit. Ich habe mit diesem Produkt sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie bindet noch vorhandene Schlacken und Gifte im Darm und hilft zudem diese Abzutransportieren.

 


 

Dann kann es ja losgehen.

Kauft nun Obst und Gemüse in großen Mengen, möglichst in Bioqualität und entsaftet was das Zeug hält. Den Kombinationsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Entsaften kann man im Grunde alles. Zum Beispiel kann vieles auch mit Schale entsaftet werden, denn dort drin stecken bekanntlich besonders viele Nährstoffe und ihr spart euch Arbeit. Wasserhaltige Früchte sind natürlich ergiebiger als zum Beispiel ein Grünkohl. Dieser wiederrum punktet mit seinen Inhaltsstoffen. Siebt oder seiht den Saft vor dem Trinken ab um eventuelle Feststoffe zu entfernen und bewahrt übrig gebliebenen Saft höchstens einen Tag, vorausgesetzt ihr bewahrt ihn im Kühlschrank auf. Trinkt ihn am Besten frisch.

 

Ihr werdet sehr schnell selbst feststellen,

welche Menge an Fruchtzucker ihr vertragt. Zu Viel Fruchtsäure kann unangenehme Nebenwirkungen wie Ausschlag oder Juckreiz hervorrufen. Obstsäfte schmecken zwar besser, aber vom Nährstoffgehalt sind Gemüsesäfte natürlich vorzuziehen. Versucht eine gute Mischung zu finden und euch an der ganzen bunten Palette des Angebots zu bedienen. Aufgewertet werden Säfte mit einem Stück Ingwer oder Kurkuma. Ein Apfel oder eine Orange helfen einen Gemüsesaft schmackhafter zu machen.

Nach ein paar Tagen kommt euch Karottensaft süß wie Fanta vor, denn die Geschmacksnerven normalisieren sich und ihr werdet den köstlichen Eigengeschmack von Gemüse schätzen lernen. Aber Vorsicht mit roter Beete. Manch einem beschert sie „unerwarteten Durchlauf“. Sellerie hat ebenso einen sehr starken Eigengeschmack und kann im Hals und Magen brennen, tastet euch vorsichtig ran. Trinkt so viel Saft, wie ihr möchtet. Vergesst nicht mindestens 2l reines Wasser zusätzlich zu trinken, um eure Nieren bei der Arbeit zu unterstützen. Außerdem gewährt euch Ruhe, wenn euch danach ist. Ebenso schlaft mindestens 8 Stunden täglich und vergesst nicht Bewegung, Sonne und frische Luft. Vermeidet Stress, Streit und Negativität, denn ihr werdet empfindsamer sein.

 

Genießt die Zeit, denn es ist ein wahrer Urlaub für euren Organismus. Kommt zu Euch und vor Allem kommt zur Ruhe und nutzt die Zeit um euch zu Erden. Es ist keine Zeit des Verzichts, sondern ein Zugewinns an Gesundheit, Freude und Lebensenergie. Viel Spaß und Erfolg.

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