Kohlrabi

Kohlrabi

Der Kohlrabi

Der Kohlrabi aus der Familie der Brassicaceae gehört zu den Kohlgewächsen und soll heute unsere volle Aufmerksamkeit bekommen. Ihn gibt es in verschiedenen Größen und farblich ist von grün über rötlich bis violett alles dabei. Wer eine erfolgreiche Sorte weiterzüchten möchte, sollte die Pflanze stehen lassen und im Jahr nach der Ernte sich ihrer Samen bemächtigen.

In Deutschland gibt es allein über 40 Kohlrabi Sorten, die bekannteste im heimischen Gemüsebeet ist wohl der die Sorte Superschmelz. Obwohl er hierzulande so beliebt ist, wird er in anderen Ländern kaum gegessen.

 

Anbau und Ernte

Anbauen kann man ihn von Frühjahr bis Herbst, solange die junge Pflanze noch etwas Wärme bekommt. An sich eine sehr anspruchslose Pflanze, man sollte darauf achten eine Anbaupause zu anderen Kreuzblütlern einzuhalten.

Essen kann man beinah alles an diesem Star aus dem eigenen Garten.  Die Knollen lassen sich als Rohkost-Snack oder Salat verarbeiten und kommen auch bei Kindern super an. Noch gesünder allerdings sind die jungen Blätter auf dem Kohlrabi. Ihr Nährstoffgehalt ist noch um einiges höher als der Gehalt der Knolle und sie eignen sich als Salatgemüse oder besonders lecker im Smoothie.

Man kann ihn auch in Scheiben schneiden, panieren und als Kohlrabi-Schnitzel verzehren. Als Suppe eignet er sich ebenfalls oder einfach als gedünstete Beilage. Die großen Blätter lassen sich auch ähnlich wie Spinat zubereiten oder als Wickel für Rouladen verwenden. Ein absoluter Allrounder in der Küche.

 

 

Aber was genau ist jetzt so gesund am Kohlrabi?

Neben den Mineralstoffen Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen sticht besonders das Vitamin C hervor. In 100g befinden sich satte 60mg Vitamin C. Damit kann er mit mancher Obstsorte mithalten. Hierbei punkten die Blätter sogar mit doppelt so hohem Gehalt.

Mit 24kcal pro 100g ist er natürlich ein Leichtgewicht in der Ernährung und eignet sich somit als Snack zu jeder Tageszeit. Denn obwohl er ein Kohl ist, ist er leicht verdaulich und rächt sich nicht mit der Produktion quälender Gase, wie seine anderen Kollegen.

Der vielleicht gesündeste Inhaltsstoff der Kohlrabi sind wohl die in ihm enthaltenen Senfölglucosinolate. Diese sind sekundäre Pflanzenstoffe und geben dem Kohlrabi und anderen Kreuzblütlern die leicht scharfe Note. Sie wirken antibakteriell, antimikrobiell, virustatisch, antimykotisch und blocken die Tumorentstehung. Besonders viele Senfölglucosinolate befinden sich auch in Meerrettich und der Kapuzinerkresse.

 

Passend hierzu:

Gemüse-Dip – Der Klassiker

Kürbis-Creme – Ein Rohköstlicher Dip

 

 

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Senf%C3%B6lglycoside

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlrabi

https://www.apotheken-umschau.de/Kohlrabi

https://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-kohlrabi-das-beste-steckt-in-den-blaettern_id_5361390.html

2 Gedanken zu „Kohlrabi

  1. Liebe Carina,
    Neuer Versuch:
    Erst einmal: Wow – Bis auf die Religion (und den Zigaretten) scheinen wir uns laut deiner Über Mich Beschreibung super ähnlich! Ich liebe die Natur und unseren Garten mit dem selbst gebauten Haus, ja und auch meinen Mann und Kinder 🙂
    Und nun zum Kohlrabi 😉
    Ich liebe das Gemüse! Allerdings baue ich es nicht an, weil er sooo viel Platz braucht! Ich habe mich dieses Jahr am Brokkoli versucht – wünsch mir Glück, dass da noch eine Ernte bei herauskommt. Aber der Kohlrabi wächst wahnsinnig groß und breit, dafür, dass seine Knolle 15 cm Durchmesser hat!
    Viele Grüße, ich freue mich auf weitere Beiträge von dir! Izabella

    1. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Izabella.
      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei deinem Brokkoli. Es gibt fast nichts Besseres als dieses grüne Wunder. 🙂
      Ich habe den Kohlrabi auf einer Fläche von 1,50m x 1,50m gezogen und hatte einige faustgroße Knollen, wunderbar zart und lecker.

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