Karotte

Karotte

Die Karotte

„Nimm mal lieber die Möhrchen“ So oder so ähnlich klingt ein Lied gerade in meinem Kopf. Die Karotte, oder im Norden eher unter Möhre bekannt, ist einer der Stars aus dem eigenen Garten. Sie ist leicht anbaubar, im Keller oder einer Erdmiete gut lagerbar und darf auf keinem Rohkostteller fehlen.

Die Karotte hält beispielsweise als erstes Gemüse in Form eines Breies in unsere Ernährung Einzug, da sie von Natur aus süß und gut verdaulich ist. Dazu werden die Möhrchen weich gekocht und mit einem Tropfen Öl oder anderem Fett der Wahl versehen. Dies bringt nicht nur Vorteile in Konsistenz und Geschmack, sondern hilft darüber hinaus auch die fettlöslichen Vitamine der Karotte aufzunehmen. Darüber hinaus lieben auch ältere Kinder sie als Knabberei. Ob in der Brotdose oder auf dem Kindergeburtstag, mit einem leckeren Dip findet sie verlässlich Abnehmer.

 

Zum Beispiel dieser hier:

Karotte
Gemüse Dip

 

Anbau:

Anbauen kann man sie, je nach Sorte, zwischen Ende Februar und Juli. Es gibt spezielle Sorten zum Einlagern, beim Saatgutkauf sollte daher darauf geachtet werden. Erfahrungsgemäß eignen sie sich besonders in Mischkultur mit Zwiebeln und Lauch und sollten nicht auf frisch gedüngten Boden ausgesät werden. An dieselbe Stelle sollte man die Karotte nur alle drei Jahre pflanzen. Es wird schließlich direkt ins Land ausgesät ohne vorziehen und es des Weiteren ist auf einen ausreichenden Pflanzabstand zu achten. Wer zu eng sät, bekommt nur Mini-Möhren. Solange kein Frost besteht können die Möhren dann bedarfsweise aus der Erde gezogen werden. Nach der Ernte halten sie sich ohne Grün mehrere Tage bis Wochen im Kühlschrank. Lagermöhren werden entsprechend in Sand gelegt und im kühlen Keller oder der Erdmiete gelagert.

 

Inhaltsstoffe:

Die Karotte glänzt, wie die meisten Gemüsesorten, mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Besonders zu erwähnen ist das Beta-Carotin in der Möhre. Davon hat sie nebenher den höchsten Wert aller Gemüsesorten. Dieser sekundäre Pflanzenstoff aus der Gruppe der Carotinoide ist eine Vorstufe von Vitamin A. Ihm werden antioxidative, krebshemmende und immunstimulierende Eigenschaften nachgesagt. Karotten sind außerdem überaus gesund für die Augen. Dies wurde uns schon in Kindertagen vorgebetet. Grund dafür ist das Vitamin A, das am Sehvorgang beteiligt ist. Außerdem hilft es unserer Immunabwehr.

 

Zubereitung:

Zu den bereits erwähnten Rohkostteller mit Dip, gehört auch der Karottensalat zu den klassischen Rezepten. Welches Dressing dabei nun am Besten zur Karotte passt, darüber streiten sich regional die Geister. Es gibt Versionen mit Essig und Öl, aber auch mit einer Art Yoghurt-Dressing. Ich persönlich kann abgesehen davon Sonnenblumenkerne empfehlen. Sie schmecken frisch, oder geröstet ganz hervorragend zur Karotte.

Des Weiteren kann man sie natürlich auch durch den Entsafter jagen und als Saft genießen. In Kombination mit Ingwer und Apfel wird aus dem unscheinbaren Gemüse ein leckerer, gesunder Cocktail.

Besonders erwähnen möchte ich noch die fast vergessene Wirkung bei Magen-Darm-Beschwerden. Mit Wasser gekocht und wenig Salz abgeschmeckt war die Karottensuppe bis in die 1940er Jahre „das Mittel“ bei Durchfällen, besonders bei Kindern. Bevor zu „härteren“ Mitteln gegriffen wird (bitte auch keine Salzstangen und Cola), wäre die Moro`sche Karottensuppe ein Versuch wert.

Zuletzt noch der absolute Mutti-Tipp für Gummi-Möhren. Sollte die leckere Knolle mal etwas labbrig geworden sein, einfach in einen Schüssel mit kalten Wasser legen. Wurzelgemüse können Feuchtigkeit wieder aufnehmen und so wieder schön knackig werden.

 

Fazit:

Karotten sind nicht nur was für (kleine) Hasen. Vielleicht hält sie dieses Jahr auch Einzug in euren Garten. Es lohnt sich definitiv.

 

 

Quellen:

http://www.gemuese-info.de/moehre/garten.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Karotte

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/karotten.html

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