Feldsalat

Allgemein:

Der Feldsalat, auch Nüsschen oder Rapunzel genannt, ist eine einjährige Pflanze, die ganz hervorragend in der kälteren Jahreszeit wächst.

Im Freiland kann er beinahe von Juli an bis in die erste Septemberhälfte ausgesäht, bzw. geerntet werden. Im Gewächshaus lässt sich der Feldsalat über den ganzen Winter bis in den März/April ziehen. Wer wenig Platz hat, kann ihn folglich auch in Blumenkästen nah an der Hauswand auf dem Balkon oder Freisitz ziehen. Temperaturen bis -15° hält er gut aus.

Der Feldsalat bedarf kaum Pflege, außer ein wenig Unkraut beseitigen und lohnt sich im Anbau auch für den Geldbeutel. Da dieser empfindliche Salat per Hand geerntet wird und relativ schnell welkt, ist er im Handel recht teuer. Wer ein Gewächshaus besitzt, kann sich über die gesamte Winterzeit einen wunderbaren Vorrat an frischem Grün halten.

Wenn er geerntet ist sollte er rasch verzehrt werden, denn er verliert sehr schnell seine Stabilität und wird welk. Im Kühlschrank, eingeschlagen in ein feuchtes Tuch hält er sich 2-3 Tage.

 

Feldsalat im Gewächshaus
Feldsalat im Gewächshaus

Nährstoffe:

Der Feldsalat ist eine kleine Nährstoffbombe. Besonders erwähnenswert sind hierbei sein hoher Gehalt an Eisen, Vitamin C und Beta-Carotin (einer Vorstufe von Vitamin A). Mit dem Verzehr von Feldsalat unterstützen wir also nicht nur unser Immunsystem, sondern auch die Bildung roter Blutkörperchen, sowie unsere Augengesundheit. Da der Feldsalat zur Unterfamilie der Baldriangewächse gehört und auch einen nicht zu verachtenden Anteil an Magnesium enthält, kann er als wahre „Nervennahrung“ bezeichnet werden.

Mit 100g decken wir schon knapp 1/5 unseres täglichen Eisenbedarfs und 1/3 unseres Bedarfs an Vitamin C. Durch seine niedrige Kaloriendichte eignet er sich für den regelmäßigen Verzehr.

 

Verwendung:

Was macht man jetzt mit dem kostbaren Salädchen?

Zum Einen ist er klassisch als Rapunzelsalat mit einem süßen Essig-Öl-Dressing und roten Zwiebeln ein Genuss.

 

Rapunzelsalat
Rapunzelsalat

Dazu schneidet man eine kleine rote Zwiebel in feine Würfel und lässt sie in einer Marinade aus Öl (ich bevorzuge Walnussöl), Apfelessig, Wasser und etwas Agavendicksaft ziehen. Die Marinade erst kurz vor dem Servieren über den Feldsalat gießen, da dieser schnell zusammenfällt. Als Topping eignen sich außerdem (geröstete), zerkleinerte Walnusskerne oder Pinienkerne. Wer es gerne herzhafter mag, kann dazu gebratenen Räuchertofu reichen.

Auch mit einem klassischen Dressing aus Soja- oder Lupinenjoghurt, Kräutern und Gewürzen schmeckt er hervorragend.

 

Feldsalatsmoothie
Feldsalatsmoothie

Außerdem lassen sich die „Nüsschen“ im Smoothie verabeiten. Durch seine feine Struktur schaffen wohl auch „NICHT“-Hochleistungsmixer aus Bananen, Wassser und Feldsalat einen cremigen Smoothie. Dazu nimmt man 3 gefrorene Bananen, 2 handvoll gewaschener Feldsalat unf füllt dies im Mixer mit kalten Wasser und Orangensaft auf. Der Orangensaft dient hier nicht nur zur Süßung, sondern erhöht auch unsere Aufnahmefähigkeit des Eisens im Feldsalat. Wer es gern süßer mag, gibt noch 2 Dattel hinzu.

 

 

 

Quellen:

Nährstoffdatenbank des Max Rubner-Institut – Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (MRI)

https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnlicher_Feldsalat

https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/salat/feldsalat

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