Die Freude der Kinder - Hallo Endorphine

Die Freude der Kinder – Hallo Endorphine

Die Freude der Kinder – Hallo Endorphine

Wer hat es nicht schon einmal erlebt, die übersprudelnde Freude der Kinder. Aus tiefster Seele, aus ganzen Herzen lachen sie, fangen an zu singen, quieken und hüpfen herum. Die Gründe dafür sind oft aus Erwachsener Sicht ganz profan. Der erste Schnee, die Freibaderöffnung, der Besuch eines lieben Freundes, der riesige Schokoladenosterhase, ein Reh im Wald, das überraschende Lieblingsessen, eine Idee von einem neuen Spiel.

Es ist eine ehrliche, ansteckende Freude, die Kinder empfinden. Sie lassen sich völlig davon einnehmen und schreien sie in die Welt hinaus.

Wann haben wir uns das letzte Mal so sehr gefreut, dass wir uns völlig vergessen haben? Wann haben wir das letzte Mal gejubelt? Ausgenommen bei wichtigen Fußballspielen.

Irgendwann im Laufe des Lebens werden freudige Ereignisse ruhiger begangen. Ein Handschlag, ein gemurmelter Glückwunsch, bei großen Festen vielleicht noch das Glas Sekt. Mehr ziert sich nicht. Man beherrscht sich, lächelt milde und versucht so schnell wie möglich wieder zur Normalität zurückzukommen. Sind wir zu verkopft um loszulassen?

Man denkt sich schnell, ja so als Kind hat man noch keine Sorgen. Man ist noch frei von jeglichen Verpflichtungen, gesellschaftlichen Zwängen, da geht das noch. Aber heute? Man kann sich doch nicht auf die Straße schmeißen und den ersten matschigen Schnee zusammenkehren. Was sollen denn die Nachbarn sagen? Viel eher regt man sich auf, über die Kälte, die Glätte und das zugefrorene Auto. Dass diese Dinge überhaupt nicht in unserer Hand liegen, regt niemanden auf. Was hilft also unsere Wut, unsere Negativität und das „Gemaule“?

Richtig. Nichts!

Wo liegt also der Unterschied zwischen Freude und Ärger über unabänderliche Dinge. In unserer Einstellung und unserem persönlichen Wohlbefinden.

Es hilft rein gar nichts, sich über negative Dinge in unserem Leben zu ärgern, wenn es nicht in unserer Macht steht sie zu ändern. Macht haben wir aber immer über unsere innere Einstellung.

Dieselbe Macht haben wir über unserer Emotionen, es liegt in unserer Hand sie zuzulassen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir im Laufe des „Erwachsenwerdens“ nicht verlernen echte Freude zu empfinden. Wir haben es nur geschafft sie zu unterdrücken und zu verstecken.

Ein Meisterwerk der Selbstgeißelung.

Der Fehler im System liegt darin, dass unsere Emotionen wie Freude, Wut, Trauer, Liebe, Ekstase, Angst, Verwunderung, u.s.w. zum Menschsein dazugehören. Wie müssen sie empfinden und wir müssen sie leben, verarbeiten und ausleben um erfüllt zu sein. Wenn wir sie deckeln und unterdrücken brechen sie sich irgendwann in anderer Form Bahn.

Nehmen wir uns Zeit unsere Emotionen zu leben, sie zu genießen und zu akzeptieren. So finden wir uns, unser Glück und unsere Mitte.

 

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