Die Angst großartig zu werden

Die Angst großartig zu werden…

Die Angst großartig zu werden…

….oder warum es sich lohnt den ersten Schritt zu gehen

Mein persönliches Problem war lange Jahre eine verrückte Angst.

Die Angst in irgendetwas „zu gut“ zu werden. Eine Fähigkeit so gut zu beherrschen, dass es logisch wäre, diese zu meiner ersten und fast einzigen Priorität werden zu lassen. Für irgendetwas eine so große Leidenschaft zu entwickeln, die es verlangen würde, alles andere in den Hintergrund treten zu lassen.

Eine Alptraumvorstellung.

 

Ich bin vielseitig, interessiere mich für die wildesten Ansichten und Beschäftigungen und möchte am liebsten in jedem Thema der Welt belesen sein, alles ausprobiert haben und ein Stück weit jede Fähigkeit beherrschen, die man in unseren Breitengrad und Kulturkreis haben könnte.

Das Leben will erfahren werden, in allen Facetten, die es bietet. Ich möchte jedes Gefühl, jede Emotion haben, die möglich ist und ich möchte am Ende meines Lebens sagen;

„Du hast alles Getan, Erlebt und Gefühlt, was in deinem Leben möglich war.“

 

Bisher war es so:

Ich begann eine neue Sache zu lernen. Wenn ich merkte, dass ein gewisses Talent dafür in mir schlummerte, übte und verbesserte mich soweit, bis ein Punkt erreicht war, an dem ich diese Sache in meinen Augen „gut“ beherrschte.

Doch wenn ich spürte, dass mit etwas größerem Aufwand noch eine weitere Verbesserung möglich wäre, hielt ich ein. Bis dahin hörte ich einfach auf wenn ich merkte, dass „die Sache“ den Status einer Nebensächlichkeit überstieg. Wenn etwas so viel Aufmerksamkeit, Energie und Zeitaufwand benötigte, dass andere Dinge zurückstecken müssten, ließ ich es bleiben.

So habe ich viel Zeit mit für mich unwichtigen Nebensächlichkeiten verbracht, ohne in meinen Augen etwas geschaffen zu haben. Das klingt ein bisschen verrückt, denn ein einleuchtendes Lebensmotto ist doch:

„Finde dein Passion, lebe sie und sei glücklich.“

Ich möchte mich aber nicht nur auf Eines konzentrieren, sondern weiter als Tausendsassa überall und nirgendwo sein, alles wissen, aber halt nur ein bisschen. Warum auch eigentlich nicht? Wer hat denn festgelegt, dass es so sein soll?

Das Ergebnis: Alles ein bisschen können, doch nichts perfekt. Ich weiß, ich könnte in jedem Job der Welt arbeiten, werde aber niemals die Spitze erreichen. Wahrscheinlich würde ich meine Bemühungen einstellen, bevor sich echter Erfolg zeigt. Bisher schien mir nichts interessant genug, es zur Vollendung zu bringen.

 

Warum?

Geht es mir alleine so auf der Welt oder ist es ein Generationenproblem?

Oder womöglich ein Menschheitsproblem?

 

So langsam wurde ich mir bewusst, was ich tat und was es mit mir machte.

 

Ich habe meine Zeit verschwendet, um meine übersprudelnde Energie wie ein Leuchtturm in alle Richtungen zu senden, viele Dinge anzuleuchten und zu erfahren und bin doch stehen geblieben.

An sich ist das nichts Schlechtes, denn das tun wir Menschen um uns zu orientieren. Aber ich entwickelte mich immer einen Schritt in viele Richtungen und ging doch wieder zurück. Mir fehlte die Fähigkeit mich zu entscheiden, wohin ich meinen Weg einschlagen sollte, aus Angst diesen nicht mehr verlassen zu können und ihn vielleicht irgendwann zu bereuen.

 

Irgendwann ist mir das klar geworden.

Es war nicht die diffuse Angst irgendetwas „zu gut“ zu können, sondern die Unklarheit über persönliche Lebensziele, die Angst vor Neuem und die menschliche, angeborene Faulheit aus der eigenen Komfortzone zu gehen.

 

Hier kommt der Knackpunkt, der Bogen zu Euch da draußen.

 

So wie mir geht es nämlich den meisten Menschen. Durch Gespräche und Beobachtungen konnte ich feststellen, dass ich damit nicht alleine bin. Viele sind unglücklich trotz der Fülle, die sie umgibt und wissen nicht warum.

 

Sie verlieren sich in im Alltag und in Dingen, die sie weder erfüllen noch glücklich machen. Sie leben ihr Leben ab, wie ein Gefängnisinsasse und zählen die Tage, bis es vorbei ist. Das fühlt sich eine Weile gemütlich an, irgendwie stetig und verlässlich. Aber für das sich entwickeln wollende Ich, den kleinen ehrgeizigen König im Inneren jedes Menschen, den kreativen Vogel ist es der Tod. Alle Seiten im Inneren einer Persönlichkeit wollen bedient werden. Unterdrückt man irgendeine dieser Seiten, kann nur Unglück entstehen.

 

Ich hatte das Gefühl aufwachen zu müssen und einen Weg zu finden. Ich will körperlich und geistig gesund werden und für jeden Tag dankbar sein, den mir Gott geschenkt hat.

 

Diese alten Denkmuster, die ich gerade beschrieben habe, sollten nicht mehr zu mir gehören. Damit ist jetzt Schluss.

Ich spüre, dass es so nicht sein muss. Es gibt eine Lösung.

Inspiriert von vielen Menschen, die ihren Weg und ihre Ziele verfolgen, ohne Angst, mit Leidenschaft und Plan, nehme ich mein Glück, meinen Erfolg, mein Leben selbst in die Hand.

 

Ich fange an mich zu befreien. Auf zur Befreiung von Süchten, Ängsten und Zwängen, realen und gefühlten, die mein Leben in einen vor sich hinplätschernden Einheitsbrei verwandelt haben, der mich unglücklich machte.

Von jetzt an beginne mich selbst zu suchen, zu finden und lieben zu lernen, so wie ich bin. Ich entwickele Bewusstsein für mich, mein Verhalten und meine Wirksamkeit auf dieser Welt und übernehme Verantwortung für mein Denken und Handeln und trage das Glück, dass ich empfinde in mein Umfeld.

 

Denn wenn ich mit meiner Freude, meinem Weg zum Glück, meiner ganzen positiven Energie andere Menschen anstecken kann, setze ich eine Kettenreaktion in Gang, die die Welt ein Stückchen besser macht.

Ich werden von Tag zu Tag dankbarer für die Welt, die Gott uns geschenkt hat, lerne wieder auf meine Intuition zu vertrauen, mutig und gleichzeitig geduldig zu sein und wahrhaftige und tiefe Liebe zu empfinden.   

 

Mein erster Schritt war ein Lebensziel zu entwickeln.

Dieses Ziel in meinem Kopf nahm Gestalt an, das Projekt Pflanzen-Fresser ist ein Teil davon. Ich habe es erdacht, visualisiert und wahr werden lassen.

 

Das Ziel, dass ich verfolge, beherrscht meine Gedanken, beeinflusst meine Entscheidungen, meine Verhaltensweisen. Unbewusst strebt alles in mir nach diesem Ziel und versucht sich dorthin zu richten, dorthin zu entwickeln. Die Entwicklung geht langsam, Stück für Stück. Die Reise ist angetreten und ich kann schon jetzt Erfolge verbuchen, die ich mir gar nicht zugetraut hätte.

 

Plötzlich kam der Punkt an dem mich Menschen nicht mehr erkannten, die ich Jahre nicht mehr gesehen habe. Die Reaktionen waren durchweg positiv und ich wurde immer wieder gefragt: „Wie hast du das gemacht? Wie bist du so geworden, wie du heute bist?“ Damit ist nicht nur meine äußere Erscheinung in Form meines Körpers gemeint, sondern auch meine Ausstrahlung, meine Persönlichkeit, mein Verhalten.

 

Das inspirierte mich dazu meine Erfahrungen mit allen zu teilen, die ebenfalls eine Veränderung anstreben. Jeder, der gerne raus würde aus seinem Hamsterrad im Kopf und sein Leben positiv verändern möchte, ist in der Lage dazu.

 

Jeder kann seine persönlichen Träume erreichen.

 

Manchmal braucht es nur etwas Ansporn und Motivation. Bei Manchen sitzen gesellschaftliche oder selbst gebaute Blockaden als unüberwindliche Mauern im Kopf, die es einzureißen gilt.

Hier möchte ich motivieren und ermuntern neue Wege zu gehen. Jeder kann erreichen, was er sich erträumt und jeder hat genau das auch verdient. Akzeptiert nicht das Leid, das ihr fühlt, sondern traut euch selbst die Schmiede eures Glückes und Wohlbefindens zu sein.

Jeder hat seinen eigenen Weg, ihr müsst nur anfangen ihn zu gehen.

 

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